Was jede Woche im Haus liegen bleibt.

Der Schornsteinfeger kam schon zweimal nicht rein.

Beim dritten Mal kommt kein Schornsteinfeger mehr, sondern ein Brief von der Behörde. Adressiert an Sie.

Warum das Bußgeld bei Ihnen landet

Und wenn Sie ganz am Anfang stehen.

Meistens ist es kein böser Wille, sondern Vergessen.

Diese zwanzig Ärgernisse sind alle klein. Keines ist ein Grund zu kündigen, keines rechtfertigt einen Anwalt, und über keines würden Sie sich beschweren, wenn es einmal im Jahr vorkäme.

Am Anfang steht fast nie Trotz. Am Anfang steht ein Donnerstagabend, an dem jemand nicht daran gedacht hat, dass er dran ist.

Das ist wichtig, weil es die Lösung ändert: Gegen Vergessen hilft keine Abmahnung.

Im Mietvertrag steht, wer putzen muss. Erinnern kann ein Vertrag niemanden.

Sie können eine wasserdichte Klausel haben, eine wirksame Hausordnung, den richtigen Splitt im Keller und jedes Recht auf Ihrer Seite. Und am Dienstagmorgen steht die Tonne trotzdem voll auf dem Hof.

Denn eine Pflicht im Vertrag beantwortet nur die Frage, wer zuständig ist. Sie beantwortet nicht die Frage, die im Haus tatsächlich zählt: Weiß derjenige, der dran ist, gerade jetzt, dass er dran ist?

Bei allen zwanzig läuft es am Ende auf dasselbe hinaus. Die Zuständigkeit ist meistens klar. Woran es hakt, ist die Erinnerung.

Der billigste Anfang.

Ein Plan, der im Flur hängt und für das ganze Jahr sagt, wer wann dran ist. Er beantwortet die Frage, bevor sie gestellt wird, und er ist zugleich Ihr Nachweis, dass die Aufgaben klar verteilt und bekannt waren.

Sie tragen Etagen, Parteien und Aufgaben ein, Treppenhaus, Müll, Winterdienst, Waschküche, und bekommen einen fertigen Jahresplan als PDF zum Ausdrucken und Aufhängen. Das kostet nichts, dauerhaft nicht, und Sie brauchen dafür weder Bankdaten noch einen Vertrag.

Zehn Minuten. Danach hängt er.

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Und wenn danach immer noch dieselbe Partei nicht putzt, wissen Sie wenigstens sicher, dass es nicht am Plan lag.

Die verlinkten Texte erklären die Grundzüge und ersetzen keine Rechtsberatung. Was in Ihrem Fall gilt, hängt von Ihren Verträgen, Ihrer Hausordnung und der Satzung Ihrer Stadt ab.

Am Ende klingeln Sie selbst.

Erst ein Zettel, dann eine Nachricht, dann stehen Sie im dritten Stock und sagen es persönlich. Das funktioniert, und genau deshalb machen Sie es jeden Monat wieder.

Wie Sie erinnern, ohne hinterherzulaufen

Sie sind der Kalender im Haus.

Ohne Sie erinnert sich niemand, und in Ihrem Urlaub bleibt alles liegen. Das ist keine Frage der Mieter, sondern eine Frage der Organisation.

Wie das Erinnern von allein läuft